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Schloss Piesing liegt im schönen Niedergern im Landkreis Altötting (Oberbayern), ein Landstrich zwischen den Flüssen Inn und Salzach.
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Geschichtliches über Piesing (Schloss, 366,99 N.N., mit Gutshof) Vermutlich um das Jahr 500 Ansiedlung eines Puso (Piuzo, Pizo, Pueso, Pieso) am Kemertinger Bach. Es gibt aber keine gesicherten Hinweise.
| 1268 | Die Bauern Heinricus et Wichind de Puesingen erscheinen in Raitenhaslacher Urkunden. | | 1392 | Erster urkundlich nachweisbarer Besitzer Oswald der Schellnstein, Landschreiber in Burghausen. | | 1489-1571 | im Besitz der Offenhaimer (Kauf). In dieser Zeit erfolgen weitere Zukäufe. z.B. die Herrschaft Seibersdorf.In Piesing wird ein Zehentstadel gebaut. | | 1541 | "Hofmark" (Kaspar Offenhaimer, Rentmeister zu Burghausen): Piesing, Hub, Neuhofen, Kemerting, Oberhaching, Moosen, Kager, Wimm, Fahnbach, Breitenloh und Hochreit. Der Hofmark stand die niedere Gerichtsbarkeit zu. Richter war der Hofmarksherr oder sein Stellvertreter. Raub, schwerer Diebstahl, Todschlag, Notzucht waren der herzoglichen Gerichtsbarkeit vorbehalten. | | 1571-1695 | im Besitz der Familie Schwabpach (Einheirat) | | 1577 | wird erstmals ein “Schloss” Piesing, damals noch aus Holz, erwähnt | | 1600/02 | Brand und Neubau des Schlosses | | um 1700 | Auf der Abbildung bei Wening ist auch der “Moarhof” zu sehen. | | 1726/27 | Neubau des Schlosses im Barockstil, barocke Gartenanlage mit Nepomuk-Kapelle (Baumeister Martin Pöllner aus Kraiburg) | | 1740-1869 | folgen 4 Generationen der Grafen von Berchem (Einheirat) als Besitzer. | | 1869- | Familie von Ow (Einheirat) | | 1901 | Bau der Schlosskapelle mit Bibliothek | | 1907 | wird das Meiereigebäude aufgestockt. | | 1947 | Neubau des Kuhstalls nach Brand | | 1966 | Bau des Offenstalls | | 1990 | Der Stadel wird “Theaterstadel”: “Der Fährmann von Haunreit” (von Martin Winklbauer) | | 1998 | Renovierung des Meiereigebäudes | | 2000 | “Der Fluss und seine sieben Gäste” (von Martin Winklbauer) wird im Stadel und im Hof aufgeführt |
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